Wir freuen uns über das sehr gute Ergebnis der Qualitätsanalyse!

An der Gustav-Heinemann-Realschule wurde im Mai 2018 im Auftrag des Schulministeriums eine Qualitätsanalyse durchgeführt.
Bewertet wurden insgesamt 34 Indikatoren. Dabei erhielt die GHRS achtmal die Höchstnote „vorbildlich“ und zwanzigmal „gut“. Die Bewertungen „eher schwach als stark“ wurde nur sechsmal vergeben und „erheblich entwicklungsbedürftig“ gab es in keiner Kategorie.
Besonders überzeugt haben das Qualitätsteam im Bereich „Schulkultur“ die verbindlichen Regelungen zum Umgang miteinander, die Förderung der Akzeptanz von Vielfalt und Unterschiedlichkeit sowie die Beteiligung der Schülerschaft am Schulleben. Auch die externe Kooperation und Vernetzung ist vorbildlich. Höchste Anerkennung fand darüber hinaus unser Konzept zur Werteerziehung. Wir freuen uns, dass sich die jahrelange, kontinuierliche Arbeit an diesen Schwerpunkten des Schulprofils so deutlich und positiv ausgezahlt hat.
Erfreut sind wir auch über die guten Bewertungen im Qualitätsbereich „Lernen und Lehren“, der das Kerngeschäft von Schule ausmacht. Als absolute Stärke wurde hier die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen durch die Schule beurteilt.
Wir sehen das Ergebnis als Ermutigung, unsere gemeinsame Arbeit mit neuen Schwerpunkten fortzusetzen.


 

Eindrücke vom Projekt 10

Vom 28.5.- 30.5.2018 fand das Projekt „Umwelt und Gesundheit“ der Jahrgangsstufe 10 an unserer Schule statt.
Es war für uns alle ein überaus wichtiges Projekt, bei dem wir viel lernen konnten. Wir durften das Privileg genießen, auf einer großen Bühne zu stehen und von mehr als 120 Menschen angehört zu werden.
Ich spreche meinen größten Respekt gegenüber allen Schülerinnen und Schülern aus, die sich wagemutig und selbstsicher auf die Bühne gestellt  und eine einwandfreie Präsentation zu den unterschiedlichsten Themen gestaltet haben.
Ich bedanke mich zudem im Namen der Jahrgangstufe 10 bei unserer Schule, dass wir eine so bereichernde und wunderbare Erfahrung machen durften.
Azra Sejfuli, 10 c

Das MINT-Projekt stand wieder unter der Verhaltensdisposition „sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen“. 25 Projektthemen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Technik wurden von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet und in vielfältiger Weise mit Modellen, Versuchen, Anschauungsgegenständen, Bildern, Videos, Vorträgen, Diskussionen usw. präsentiert.

Auf den Spuren von Johanna Reiss

Drei Klassen, ein Ziel: Angeregt von der Geschichte der kleinen Jüdin Johanna Reiss und ihrem mehrjährigen Versteck im Haus der Bauernfamilie Osterveld während der deutschen Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg, machen sich die 8d, 9a und 9b auf den Weg nach Winterswijk - dem Ort der Geschichte.

Hier werden wir von Mitgliedern des Freundeskreises von „Kolle Kaal“ begrüßt. Zuerst steht ein Besuch der Synagoge von 1888 auf dem Programm. Die Synagoge mit allen Gebäuden steht unter Ensembleschutz und ist die einzige mit Schule, Gotteshaus, rituellem Bad und Friedhof von 1620 vollständig erhaltene Anlage dieser Art. Hier erfahren wir etwas über die Geschichte des Judentums in den Niederlanden, die Sitten, Gebräuche und Rituale sowie die wechselvolle Geschichte der Winterswijker Synagoge.

Beim anschließenden Stadtrundgang sehen wir nicht nur einige Gebäude, die in Johanna Reiss' Buch „Und im Fenster der Himmel“ eine wichtige Rolle spielen, sondern auch den Bahnhof. Von dem wurden niederländische Juden nach Mauthausen, Sobibor und Auschwitz deportiert. Die drei Denkmäler, die man in Erinnerung an die Zeit unter den Nazis aufgestellt hat, können wir ebenfalls betrachten. Nur den „sprechenden“ Baum (die Dorflinde, an die die Besatzer alle Ge- und Verbote anschlugen), den sehen wir leider nicht, denn der hat nicht überlebt!

Unser Tag in Winterswijk endet in „Het Museumfabriek“, dem lokalen Museum, wo seit kurzem eine Ausstellung über Johanna Reiss und ihre Erlebnisse und Erfahrungen in der Nazizeit stattfindet. Deren zentrales Ausstellungsstück ist ein Nachbau des Schranks, den Johan Osterveld für Johanna und ihre Schwester zum Versteck umgebaut hatte und den fast alle Schülerinnen und Schüler ausprobiert haben – viele mit einem sehr mulmigen Gefühl.

Sixtina Harris und Norbert Verwohlt, unsere Begleiter von „Kolle Kaal“, haben versprochen, uns in Duisburg zu besuchen und mit weiterem Filmmaterial und Informationen unsere Exkursion nach  Winterswijk nachzubereiten.

Wer jetzt Lust hat, die Geschichte von Johanna Reiss nachzulesen, kann das Buch im Leseraum ausleihen.

              

 

 

Mit der 6a in die Schravelsche Heide

Montag, 8.15 Uhr: Strahlender Sonnenschein, skeptische Mienen und ein Treffen am Duisburger Hauptbahnhof: Keiner weiß, was die nächsten drei Tage bringen, für alle ist es die erste Klassenfahrt an dieser Schule und für viele ist es das erste Mal, dass sie alleine von Zuhause weg sind.

Mit dem Zug geht es über Krefeld durch die Erdbeer-, Spargel- und Kartoffelfelder, die Apfelplantagen und die Wiesen Richtung Norden nach Kevelaer. Dort geht es zu Fuß über die Niers in die Schravelsche Heide – nach 20 Minuten liegt die Jugendherberge auf einem Hügel vor uns. Fußballplatz, Basketballfeld und Lagerfeuerwiese bringen das erste Grinsen auf die Gesichter.

Es folgen Tage mit Eindrücken aus dem Leben der Kelten am Niederrhein vor 3000 Jahren, Schilde bauen, Farbtattoos malen,  Zombieball spielen und neue Erfahrungen, Dramen, Grillabende, Nachtwanderung und Lagerfeuer mit Stockbrot. Es wird gekichert und gezickt, gestritten und versöhnt, gelacht und geweint, geholfen und beraten und alle lernen an allen neue Seiten kennen – und das alles völlig ohne Smartphone und WLAN...

Mittwoch ist dann schon wieder alles vorbei und man ist sich ziemlich einig: Das hätte ruhig noch ein paar Tage länger sein dürfen - auch wenn dann das Schlafdefizit bei allen noch größer geworden wäre ….


      

Die Klasse 6a vor der Abfahrt                                                             

   

 

Schülerbetriebspraktikum

 


Mein Praktikum bei DM

Den Platz in dem Drogeriemarkt DM habe ich gefunden, weil ich dort nachgefragt habe, ob ein Praktikum möglich sei. Meine Arbeitszeit war von 9 – 17 Uhr mit jeweils einer Stunde Pause.
Am Anfang habe ich Tätigkeiten erledigt wie einen Lageplan zeichnen, mich bei allen Mitarbeitern vorstellen, Fragen zum Beruf aufschreiben, die Mitarbeiter befragen, Regale putzen und Produkte vorziehen. Nach einiger Zeit durfte ich dann auch neu angekommene Ware einräumen, Etiketten produzieren, die Presse bedienen und den Scan-Code von Produkten schwärzen. Ich war nie unbeschäftigt und hatte immer etwas zu tun. Die wichtigste Anforderung, die die Chefin an mich hatte, war Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
Mir hat alles gut gefallen und ich würde jedem dort ein Praktikum empfehlen. Das einzige, woran ich mich gewöhnen musste, war die lange Arbeitszeit. Durch dieses Praktikum bin ich mir jetzt sicher, was ich nach der Schule machen will: Ich werde auf jeden Fall meine Ausbildung bei DM machen.

Katharina Rabov, 9c

Unsere Besten

Insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler haben es am Ende dieses Halbjahres geschafft: Sie gehören zu den Besten unserer Schule! Wegen besonders guter schulischer Leistungen und/oder ihres Engagements für die Schulgemeinschaft wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet:
Tobias Steinkamp, Wiktoria Wolga, Kasper Stachanczyk, Aysegül Dogu, Jasmin Lenze, Devanjali Rana, Jazmin Afrane, Jasmin Hemmers, Safiye Baydar, Desiree Soja, Johanna Fabritius, Samir Lasic, Jovita Christopher, Carolina Imeri, Marie Jaglewicz, Erik Sorbe, Sydney Adafe, Melissa Gerdlowski, Kassandra Neacsu, Maimuna Nimley, Elina Salnikow, Mariama Schwiening, Yunnur Balli, Eulona Berisha, Mohamed Ali El-Ayoubi, Basse Hassan, Gule Hassan und Meryem Ilter. Nicht auf dem Foto abgebildet, aber ebenfalls geehrt wurden Milena Mauer, Annam Kalash, Anabel Ezeakor, Gözde Eren, Philipp Dannenberg und Maja Ristowska.
Herzlichen Glückwunsch!

Paketaktion vom Friedensdorf International in Oberhausen

Auch in diesem Schuljahr packten die Schülerinnen und Schüler aller Klassen wieder fleißig Pakete. Sie und ihre Eltern spendeten lange haltbare Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Konserven, Reis, Nudeln oder auch Schokolade. Die Spenden erhalten Menschen aus Armenien, Nagorny-Karabach und Tadschikistan, die in Not leben. Dort gibt es  viele hunderte Menschen, die in der kalten Jahreszeit von Hunger und Kälte bedroht sind. Die Pakete werden dort verteilt, wo sie am dringendsten benötigt werden: in kinderreichen Familien, in Waisenhäusern und Flüchtlingslagern.  
Ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten für diese Hilfe. Ebenso geht ein Dankeschön an die 10 SW Kurse, die die Aktion organisiert haben! Zusammen mit den 1.375,87 Euro, die beim Sponsorenlauf für das Friedensdorf erlaufen worden sind, konnten wir auch 2017 dazu beitragen, vielen Menschen aus und in Krisengebieten zu helfen.

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 17. November fand wieder der alljährliche Vorlesewettbewerb der 6. Klassen in der Aula statt. Zuvor hatten die einzelnen Klassen einen Klassensieger ermittelt. Jene standen dann an diesem Tag ein wenig aufgeregt auf der Bühne, um zunächst einen Ausschnitt aus einem selbst gewählten Buch zu präsentieren. Es wurde z.B. aus den Büchern "Ronja Räubertochter" oder "Harry Potter" vorgelesen. Im Anschluss mussten die Kandidaten noch eine unbekannte Textstelle aus dem Buch "Paul und Paula" von Ulf Stark vorlesen. Alle Kandidaten bewältigten diese Aufgabe mit Erfolg. Dann beriet sich die Jury - bestehend aus Frau Kurfürst, Frau Effenberger, Frau Nehles und Frau Christen.
Die Entscheidung fiel dann schnell. Den diesjährigen Vorlesewettbewerb konnte Jazmin Afrane aus der Klasse 6b für sich entscheiden. Sie nimmt nun am Vorlesewettbewerb auf Stadtebene teil. Gleich dahinter kamen die zweiten Gewinner: Yusufcan Bozoglu (6d), Ciara Hamzen (6a) und Jemima Kulaz (6c). Wir gratulieren allen herzlich und drücken Jazmin die Daumen für den Stadtwettbewerb!

 

Weihnachtsgottesdienst der GHRS

Der kostbarste Schatz der Welt

„Was ist der kostbarste Schatz der Welt?“ fragten die Kinder in unserem Weihnachtsgottesdienst. „Geld, Gold, meine Familie, mein Handy, meine Freunde“  - so lauteten einige der Antworten.

Aber dann traten drei Könige auf. Sie hatten sich in der Wüste verlaufen, einer hielt sein Handy in die Luft. Ohne WLAN, ohne Wasser und ohne WhatsApp ging es ihnen ziemlich schlecht, bis sie plötzlich ein Licht sahen. Da beschlossen die Könige, dem Licht zu folgen. Sie waren sicher, dass es sie zu dem kostbaren WLAN führen würde… Am Ende kam alles natürlich anders und die Könige erkannten, dass es Dinge gibt, die deutlich wichtiger sind als das Handy oder WLAN.

Ausgedacht hatten sich das Rollenspiel Withney, Johanna, Vanessa und Stella aus dem Religionskurs 7. Frau Wissing bereitete den Gottesdienst mit diesem und Kindern aus dem Religionskurs 5 vor. Zum Schluss sangen wir gemeinsam das Lied: „Tragt in die Welt ein Licht“ und gingen mit einem Teelicht beschenkt in die Schule zurück.