Sponsorenlauf 2019

Am Dienstag, 7. Mai 2019, war es wieder so weit: Die Schüler und Schülerinnen der Gustav-Heinemann-Realschule liefen für einen guten Zweck rund um die Regattabahn in Duisburg-Wedau.
Ab 8.00 Uhr ging es nach Jahrgängen geordnet auf die Strecke von ca. 2 km Länge. In den Wochen davor hatten die Aktiven in den Familien, im Freundes- und Bekanntenkreis oder bei Firmen nach Sponsoren gesucht. Den Rekord stellten einige Schüler in diesem Jahr mit 10 Sponsoren pro Kopf auf! Ob walkend oder joggend, ob eine Runde oder mehrere – dies entschied jeder Sportler und jede Sportlerin für sich. Die höchste Rundenzahl lag am Ende bei 10 Runden, was mit ca. 20km schon fast ein Halbmarathon ist. Respekt vor diesem Einsatz!
Die Sponsorengelder werden anteilig zur Ausgestaltung der Schule und zur Anschaffung von Sport- und Spielgeräten genutzt. Ein weiterer Teil geht als Spende an das Friedensdorf in Oberhausen.
Die Schule dankt den Eltern für die tatkräftige Unterstützung und der Firma Bröker GmbH für die Sachspenden.

Schüler machen den Patronen-Check

Zwei Schüler der Gustav-Heinemann-Realschule suchen die beste Tinte. Sie machen beim Wettbewerb "Jugend testet" der Stiftung Warentest mit.

Die WAZ veröffentlichte dazu einen Artikel, der >>hier<< zu finden ist.

Welche Patrone ist die beste? AG-Leiterin Aynur Kaldik (Mitte) und die Schüler Diya Toplu und Allison Hesse der Gustav-Heinemann-Realschule haben untersucht, welche Patrone am längsten hält. Foto: Frank Oppitz


 

Besuch der Tragikomödie "Der Besuch der alten Dame"

Am 22.2.19 besuchte die Klasse 10b abends die Inszenierung der Tragikomödie "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt im Essener Grillo Theater. Die Klasse hatte das Stück zuvor im Deutschunterricht thematisiert und auch die Verfilmung dazu gesehen.
Vor der Aufführung erhielt die Klasse von einer Mitarbeiterin des Schauspielhauses eine dramaturgische Einführung. Es wurde deutlich, wie vielseitig und kreativ eine Interpretation eines Stückes sein kann.
Danach fanden sich alle Schülerinnen und Schüler im Theatersaal ein und warteten gespannt. Das Stück war für alle ganz anders als erwartet. All die Bilder und Vorstellungen, die man zuvor im Kopf hatte, entsprachen nicht mehr dem, was man sah und hörte. Wir sahen eine moderne und futuristische Version, die irritierte, erstaunte und auch teilweise lustig war. Sogar Elemente aus Filmen wie z.B. "Matrix" waren vom Regisseur eingebracht worden. Durch die Drehbühne konnte der Zuschauer den Wechsel von Kulissen und Orten miterleben. In einer Szene setzte der Regisseur sogar die live Übertragung einer abseits stattfindenden Handlung auf Leinwand ein. Die Schauspieler überzeugten mit ihrer Leistung sehr. Besonders die Darsteller von Claire, Alfred und des roboterähnlichen japanischen Butlers von Claire blieben uns in Erinnerung.
Am Ende erkennt man, dass die Aussage des Stückes auch heute noch von großer Bedeutung ist: Der Einfluss und die Macht von Geld, die Beachtung moralischer Werte und der Menschlichkeit. Alles sind nach wie vor brisante Themen, die sich eine Gesellschaft zu stellen hat.
 
 
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b vor dem Grillo Theater in Essen.
 

Unsere Besten

Insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler versammelten sich am letzten Schultag vor der Zeugnisausgabe in der Aula: Sie gehören zu den Besten unserer Schule! Wegen besonders guter schulischer Leistungen wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet: Yasin Hinz, Ela-Mae Erdogan, Rostam Hassan, Lena Cych, Patryja Mikolajczyk, Marie Jaglewicz, Jovita Christopher, Desdina Münüsoglu, Yunnur Balli, Basse Hassan, Joel Schmidt, Ciara Hanzen, Eren Gözde, Emily da Silva Mendes, Nikola Kazmierowska, Manya Singh, Jana Witzke, Alison Hesse, Franca Ufermann, Christina Topaloglou, Jasmin Hemmers, Milena Mauer, Doruntina Ferati, Anisa Malici, Chiara Müller, Gent Uka, Julian Schrenk, Stina-Marie Bofoka, Lorenzo Kirsch, Lirim Leskovica, Thalia Carolina, Anabel Ezeakor, Johanna Fabritius, Chantal Hemmers, Azad Hussein, Lorka Hussein, Jerome Richau, Jazmin Afrane. Nicht alle Preisträgerinnen und Preisträger sind auf dem Foto abgebildet.
Wir freuen uns besonders über die fünf Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen, die nach einem halben Jahr schon mit zu den Besten gehören!

BOOT4SCHOOL – ein Erlebnis der besonderen Art

Zwei Klassen der GHRS hatten das Glück, Erlebnispakete für die BOOT in Düsseldorf zu gewinnen. Der Eintritt, die An- und Abreise im VRR und Actionangebote waren darin enthalten.
Bei Ankunft auf dieser größten Bootsmesse der Welt wurde die Klassen freundlich empfangen, beraten und eingewiesen. Die Größe der Messe beeindruckt jeden und bewaffnet mit Übersichtsplänen und Vorschlägen ging's los:
Schon mit Betreten der ersten Halle waren Staunen und Begeisterung angesagt: Boote und Yachten aus allen Herren Länder funkelten frisch poliert im Scheinwerferlicht und sofort begannen die ersten Schüler mit Besichtigungen und führten interessierte Gespräche mit den Standbesatzungen. Englisch, Deutsch und Polnisch wurden gebraucht, aber auch Französisch, Niederländisch und Schwedisch spielten im Laufe des Tages noch eine Rolle.
Neben den normalen Booten und Yachten war die Halle mit den Luxusschiffen und Spezialfahr-zeugen Ziel der Schüler und Schülerinnen, aber auch die begleitenden Lehrerinnen und Sozialpädagogin Susanne Richter bestaunten alles mit Interesse und Sachverstand: vom Seabob (James Bond lässt grüßen) über Floating Homes (Hausboote) und Kayacats (Segelkatamarane im Rucksack) bis zu einem Gespräch mit Georg Verfürth von der BeachLine SUP-Schule in Xanten (vielleicht ein nächstes Ausflugsziel???) waren viele interessante Sachen dabei....
Aber dann stürzten sich die Klassen auf das Wellenreiten auf der stehenden Deepwater-Wave, aufs Freeclimbing an der senkrechten Wand und aufs Kanufahren auf einem künstlichen See in der Kulisse von Kanada. Alles wurde ausprobiert, bestaunt, kommentiert und fotografiert.
Nach sieben Stunden ging ein anstrengender und spannender Tag in Düsseldorf zu Ende. Alle waren sich einig: Der Tag auf der BOOT hatte sich gelohnt!
 
   

„Klasse, Klasse“ 8b

„Klasse, Klasse“ – ein Masken-Beatbox-Theaterstück vom Theater Strahl in Berlin stand auf dem Spielplan des Duisburger Stadttheaters. Da die Beschreibung interessant klang, gingen wir hin.
In „Klasse, Klasse“ geht es um Schule – und da alle Schauspielerinnen und Schauspieler Masken tragen, geht es fast ohne Worte.
Die Zuschauer saßen auch auf der Bühne im Großen Haus. Wir sahen die Technik und waren ganz nah dran, als das Spektakel begann: Mando, der Beatbox-Vizeweltmeister und Europameister verlieh den pantomimischen Figuren mit seinen Lautmalereien Charakter und machte sie (fast) ohne Worte für jeden verständlich.
Der Streber, der Star, der Klassenclown, die Diva und viele andere, die jeder aus seiner eigenen Klasse kennt, wurden durch übergroße Masken und eindringliche Gestik auf der Bühne lebendig. Sie spielten die typischen Konflikte aus der Schule so witzig, poetisch und mitreißend, dass die Zeit für alle wie im Flug verging.
Nach der Vorstellung gab es ausgiebig Zeit und Möglichkeiten zu Gesprächen mit den Schauspielern, wir probierten die Masken an, holten uns Autogramme und löcherten Mando, den Beatboxer, mit Fragen.
 
   
 

Berlin reloaded

Eigentlich wollten wir die Duisburger Abgeordnete Bärbel Bas im Berliner Bundestag treffen. Als das nicht klappte, versprach sie uns einen Besuch in der Schule. Am Mittwoch, 13.11.2018, war es dann so weit: Die Klassen 10a und 10b versammelten sich in der Aula, um Frau Bas zu begrüßen. Dort starteten wir eine Diskussion, in der verschiedene politische Themen und Aspekte thematisiert wurden. Beispielsweise ging es um die EU, den Brexit und die Folgen, die alle EU-Länder und  Großbritannien treffen könnten. Ein anderes Thema, das ziemlich viel Interesse weckte, war die AFD und wie es dazu kam, dass so viele Menschen eine solche Partei gewählt haben. Ein wichtiges Thema in NRW ist natürlich die Digitalisierung und die Bekämpfung des Lehrermangels an Schulen.
Es gab also interessante Fragen, die wir stellen konnten, und interessante Antworten. Meiner Meinung nach ist es auch sehr zu schätzen, dass Frau Bas alle Fragen berücksichtigte. Jedoch gibt es auch eine Enttäuschung: Zu dem Thema Digitalisierung und Lehrermangel hätte ich mir eine andere Antwort gewünscht. Aber man kann nachvollziehen, dass der Landtag dafür zuständig ist und nicht der Bundestag.
 
Nicole Lascu, 10b
 
 
Die Klassen 10a und 10b mit der Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas.
 

Klassenfahrt nach Berlin

Die Klassen 10a und 10b kommen am Montag, 17.09.2018, nachmittags in Berlin an. Nach einem Abendessen im Hotel machen wir uns auf, um die Umgebung zu erkunden. Zuerst  sind wir im Einkaufszentrum Gesundbrunnen, danach gehen wir zum Flakturm im Volkspark Humboldthain, um einen Ausblick auf Berlin zu erhaschen. Der Abend klingt im Hotel aus.
Am Dienstag trennen sich die beiden Klassen. Die 10b geht nach einem Frühstück ins Madame Tussauds. Nach dem Besuch hat die Klasse nun Freizeit, um sich in der Stadt umzuschauen. Um 17:30 gibt es eine Stadtrundfahrt, bei der wir wichtige und beliebte Orte in Berlin sehen. Der Fahrer setzt uns vor der Schülerdisco Matrix ab, wo die Klasse auch bis Mitternacht bleibt und dann gemeinsam ins Hotel zurückfährt.
Am Mittwoch macht sich die 10b auf in den Bundestag. Die Klasse bekommt eine Rundführung durch das Gebäude, im Anschluss darf dort auch gegessen werden. Später besuchen wir das Reichstagsgebäude und bekommen erklärt, wie die Politik im Lande funktioniert und welche Bedeutung die Abgeordneten haben. Nach dem Besuch im Bundestag geht es weiter zum Abendprogramm Bowling.
Nach dem Frühstück im Hotel werden wir am Donnerstag von dem Verein ‚Berliner Unterwelten‘ durch den Luftschutzbunker im Gesundbrunnen geführt. Wir erfahren etwas über die damalige Lage in Berlin und die Angst, die im und nach dem 2. Weltkrieg dort herrschte und wozu die Bunker gebaut wurden. Nach der Rundführung haben wir Zeit für uns, bevor wir uns um 18.00 Uhr zu einem Abendessen in der ‚American Sports Bar‘ treffen.
Am Freitag frühstücken beide Klassen noch ein letztes Mal im Hotel und machen sich danach auf den Weg zurück nach Duisburg.
Unser Fazit: Die Klassenfahrt nach Berlin wurde von den meisten richtig toll und spannend gefunden. Hier und da packte uns manchmal die Langeweile, doch das war nur von kurzer Dauer. Alle waren sich darin einig, dass dies ein unvergessliches Erlebnis war.
 
Milos Vukota und Noah Dahlem, 10b
 
  
 
 

Junge Miros am Werk

Elf Mädchen und zwei Jungen nahmen im ersten Quartal an einer besonderen Form von Unterricht teil. „Auf den Spuren von Joan Miros fantasievollen Figuren" nähten, malten, dekorierten und häkelten sie gemeinsam Schlüsselanhänger nach Art des spanischen Malers. Sie taten dies mit vollem Erfolg, wie man unschwer an den Fotos sehen kann. Es war sehr erfreulich mitzuerleben, wie gut die Schülerinnen und Schüler nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Nadel, Faden und Häkelnadel umgehen lernten.