Wir freuen uns über das sehr gute Ergebnis der Qualitätsanalyse!

An der Gustav-Heinemann-Realschule wurde im Mai 2018 im Auftrag des Schulministeriums eine Qualitätsanalyse durchgeführt.
Bewertet wurden insgesamt 34 Indikatoren. Dabei erhielt die GHRS achtmal die Höchstnote „vorbildlich“ und zwanzigmal „gut“. Die Bewertungen „eher schwach als stark“ wurde nur sechsmal vergeben und „erheblich entwicklungsbedürftig“ gab es in keiner Kategorie.
Besonders überzeugt haben das Qualitätsteam im Bereich „Schulkultur“ die verbindlichen Regelungen zum Umgang miteinander, die Förderung der Akzeptanz von Vielfalt und Unterschiedlichkeit sowie die Beteiligung der Schülerschaft am Schulleben. Auch die externe Kooperation und Vernetzung ist vorbildlich. Höchste Anerkennung fand darüber hinaus unser Konzept zur Werteerziehung. Wir freuen uns, dass sich die jahrelange, kontinuierliche Arbeit an diesen Schwerpunkten des Schulprofils so deutlich und positiv ausgezahlt hat.
Erfreut sind wir auch über die guten Bewertungen im Qualitätsbereich „Lernen und Lehren“, der das Kerngeschäft von Schule ausmacht. Als absolute Stärke wurde hier die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen durch die Schule beurteilt.
Wir sehen das Ergebnis als Ermutigung, unsere gemeinsame Arbeit mit neuen Schwerpunkten fortzusetzen.


 

Unsere neuen Fünftklässler

Mit einem Kennenlernnachmittag wurden die 100 Schülerinnen und Schüler, die ab dem nächsten Schuljahr die Gustav-Heinemann-Realschule besuchen, begrüßt. Nach der musikalischen Einstimmung durch das JeKi-Orchester trafen sich die Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen bzw. ihrem Klassenlehrer, während die Eltern über die anstehenden Veränderungen informiert wurden. Zum Schluss trafen sich alle am Büffet wieder, das von den Eltern des jetzigen Jahrgangs 5 gespendet worden war. Herzlichen Dank dafür!
Wir sehen uns wieder am Donnerstag, 30. August 2018, um 8.20 Uhr in der Aula zum Start in die Kennenlernwoche.

Und das sind unsere „Neuen“:

5a                                                     5b

    

5c                                                      5d

    

 

 

Unsere Besten

Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler versammelten sich am letzten Schultag vor den Ferien in der Aula: Sie gehören zu den Besten unserer Schule! Wegen besonders guter schulischer Leistungen wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet: Jovita Christopher, Desdina Münüsoglu, Marie Jaglewicz, Yunnur Balli, Sydney Adade, Maimuna Nimley, Ciara Hanzen, Jazmin Afrane, Aysegul Dogu, Charite Ikabanga, Maja Ristovska, Julia Dörnhaus, Noura Hamza, Gözde Eren, Anabel Ezeakor, Johanna Fabritius, Chantal Hemmers, Azad Hussein, Anaam Kalash, Alison Hesse, Lujain Alzoabe, Jerome Richau, Jasmin Hemmers, Anisa Malici, Doruntina Ferati, Gent Uka, Stina-Marie Bofoka, Lorenzo Kirsch. Nicht auf dem Foto abgebildet ist Hira Nour Özdemir.

Wir freuen uns besonders mit den vier Schülerinnen und Schülern, die erst vor wenigen Jahren aus Syrien zu uns gekommen sind und heute zu unseren Besten gehören!

 

 


 

Entlassfeier Klassen 10

Nach dem Schulgottesdienst unter dem Motto „Wir lassen die Leinen los“(s. Foto) begann die Entlassfeier in der Aula. Hier ein Auszug aus der Rede von Herrn Heuwing, Klassenlehrer der 10a:
„Beim Nachdenken über diese Rede fiel mir ein Schüler ein, der von mir wissen wollte, wann ich den Satz des Pythagoras zum letzten Mal angewendet hätte. Die Frage, die dahinter steckte, lautete: Warum das alles?
Über Pythagoras weiß man wenig Genaues. Was man aber weiß ist, dass eines seiner Fachgebiete, die Geometrie, in Ägypten ihren großen Aufschwung erlebte. Wenn sich der Nil nach der jährlichen Überschwemmung zurückzog, musste das Land neu vermessen werden. Dies erledigten die Geometer mit ihren Kenntnissen. Sie beseitigten das Chaos an den Ufern mit ihren mathematischen Mitteln und stellten die Ordnung wieder her.
Gerechtigkeit, Wohlstand, Frieden entstehen also nicht von selbst. Wie die Ägypter haben auch wir unsere Probleme, die gelöst werden müssen.
Für die Lösung seid ihr verantwortlich. Vielleicht noch nicht heute, aber ab heute immer mehr. Das ist einer der Gründe, warum ihr so lange in die Schule gehen durftet: Damit ihr in die Lage versetzt werdet, Probleme zu lösen und euch nützlich zu machen in der Gesellschaft, in der ihr lebt.“
Dabei wünschen wir unseren 116 Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg!

      


 

freestyle-physics Wettbewerb 2018

Die 18 Schülerinnen und Schüler der freestyle-physics AG nahmen am 6.07.2018 an dem jährlich stattfindenden Schülerwettbewerb "freestyle physics" der Universität Duisburg-Essen teil. „Ziel der AG war es, die Siebtklässler für die Physik zu begeistern", sagte die AG-Leiterin Aynur Yüksel. Gut zwei Monate tüftelten die Schülerinnen und Schüler in ihren 4er-Gruppen an der anspruchsvollen Aufgabe, eine Wasserrakete aus einer PET-Flasche zu bauen. Möglichst lange sollte sie fliegen und aus fünf Metern Entfernung mit einer Leine ausgelöst werden. Dabei war nur ein Versuch gestattet. Für die besten Lösungen wurden Preise vergeben, die einen Bezug zu Physik und Technik haben. Das Begleitprogramm lockte die Schülerinnen und Schüler der AG außerdem zum Experimentieren ins Nano-Schülerlabor. Der Förderverein der Gustav-Heinemann-Realschule sponserte die Fahrttickets. Herzlichen Dank dafür!

     

 


 

Eindrücke vom Projekt 10

Vom 28.5.- 30.5.2018 fand das Projekt „Umwelt und Gesundheit“ der Jahrgangsstufe 10 an unserer Schule statt.
Es war für uns alle ein überaus wichtiges Projekt, bei dem wir viel lernen konnten. Wir durften das Privileg genießen, auf einer großen Bühne zu stehen und von mehr als 120 Menschen angehört zu werden.
Ich spreche meinen größten Respekt gegenüber allen Schülerinnen und Schülern aus, die sich wagemutig und selbstsicher auf die Bühne gestellt  und eine einwandfreie Präsentation zu den unterschiedlichsten Themen gestaltet haben.
Ich bedanke mich zudem im Namen der Jahrgangstufe 10 bei unserer Schule, dass wir eine so bereichernde und wunderbare Erfahrung machen durften.
Azra Sejfuli, 10 c

Das MINT-Projekt stand wieder unter der Verhaltensdisposition „sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen“. 25 Projektthemen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Technik wurden von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet und in vielfältiger Weise mit Modellen, Versuchen, Anschauungsgegenständen, Bildern, Videos, Vorträgen, Diskussionen usw. präsentiert.

Auf den Spuren von Johanna Reiss

Drei Klassen, ein Ziel: Angeregt von der Geschichte der kleinen Jüdin Johanna Reiss und ihrem mehrjährigen Versteck im Haus der Bauernfamilie Osterveld während der deutschen Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg, machen sich die 8d, 9a und 9b auf den Weg nach Winterswijk - dem Ort der Geschichte.

Hier werden wir von Mitgliedern des Freundeskreises von „Kolle Kaal“ begrüßt. Zuerst steht ein Besuch der Synagoge von 1888 auf dem Programm. Die Synagoge mit allen Gebäuden steht unter Ensembleschutz und ist die einzige mit Schule, Gotteshaus, rituellem Bad und Friedhof von 1620 vollständig erhaltene Anlage dieser Art. Hier erfahren wir etwas über die Geschichte des Judentums in den Niederlanden, die Sitten, Gebräuche und Rituale sowie die wechselvolle Geschichte der Winterswijker Synagoge.

Beim anschließenden Stadtrundgang sehen wir nicht nur einige Gebäude, die in Johanna Reiss' Buch „Und im Fenster der Himmel“ eine wichtige Rolle spielen, sondern auch den Bahnhof. Von dem wurden niederländische Juden nach Mauthausen, Sobibor und Auschwitz deportiert. Die drei Denkmäler, die man in Erinnerung an die Zeit unter den Nazis aufgestellt hat, können wir ebenfalls betrachten. Nur den „sprechenden“ Baum (die Dorflinde, an die die Besatzer alle Ge- und Verbote anschlugen), den sehen wir leider nicht, denn der hat nicht überlebt!

Unser Tag in Winterswijk endet in „Het Museumfabriek“, dem lokalen Museum, wo seit kurzem eine Ausstellung über Johanna Reiss und ihre Erlebnisse und Erfahrungen in der Nazizeit stattfindet. Deren zentrales Ausstellungsstück ist ein Nachbau des Schranks, den Johan Osterveld für Johanna und ihre Schwester zum Versteck umgebaut hatte und den fast alle Schülerinnen und Schüler ausprobiert haben – viele mit einem sehr mulmigen Gefühl.

Sixtina Harris und Norbert Verwohlt, unsere Begleiter von „Kolle Kaal“, haben versprochen, uns in Duisburg zu besuchen und mit weiterem Filmmaterial und Informationen unsere Exkursion nach  Winterswijk nachzubereiten.

Wer jetzt Lust hat, die Geschichte von Johanna Reiss nachzulesen, kann das Buch im Leseraum ausleihen.

              

 

 

Mit der 6a in die Schravelsche Heide

Montag, 8.15 Uhr: Strahlender Sonnenschein, skeptische Mienen und ein Treffen am Duisburger Hauptbahnhof: Keiner weiß, was die nächsten drei Tage bringen, für alle ist es die erste Klassenfahrt an dieser Schule und für viele ist es das erste Mal, dass sie alleine von Zuhause weg sind.

Mit dem Zug geht es über Krefeld durch die Erdbeer-, Spargel- und Kartoffelfelder, die Apfelplantagen und die Wiesen Richtung Norden nach Kevelaer. Dort geht es zu Fuß über die Niers in die Schravelsche Heide – nach 20 Minuten liegt die Jugendherberge auf einem Hügel vor uns. Fußballplatz, Basketballfeld und Lagerfeuerwiese bringen das erste Grinsen auf die Gesichter.

Es folgen Tage mit Eindrücken aus dem Leben der Kelten am Niederrhein vor 3000 Jahren, Schilde bauen, Farbtattoos malen,  Zombieball spielen und neue Erfahrungen, Dramen, Grillabende, Nachtwanderung und Lagerfeuer mit Stockbrot. Es wird gekichert und gezickt, gestritten und versöhnt, gelacht und geweint, geholfen und beraten und alle lernen an allen neue Seiten kennen – und das alles völlig ohne Smartphone und WLAN...

Mittwoch ist dann schon wieder alles vorbei und man ist sich ziemlich einig: Das hätte ruhig noch ein paar Tage länger sein dürfen - auch wenn dann das Schlafdefizit bei allen noch größer geworden wäre ….


      

Die Klasse 6a vor der Abfahrt                                                             

   

 

Schülerbetriebspraktikum

 


Mein Praktikum bei DM

Den Platz in dem Drogeriemarkt DM habe ich gefunden, weil ich dort nachgefragt habe, ob ein Praktikum möglich sei. Meine Arbeitszeit war von 9 – 17 Uhr mit jeweils einer Stunde Pause.
Am Anfang habe ich Tätigkeiten erledigt wie einen Lageplan zeichnen, mich bei allen Mitarbeitern vorstellen, Fragen zum Beruf aufschreiben, die Mitarbeiter befragen, Regale putzen und Produkte vorziehen. Nach einiger Zeit durfte ich dann auch neu angekommene Ware einräumen, Etiketten produzieren, die Presse bedienen und den Scan-Code von Produkten schwärzen. Ich war nie unbeschäftigt und hatte immer etwas zu tun. Die wichtigste Anforderung, die die Chefin an mich hatte, war Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
Mir hat alles gut gefallen und ich würde jedem dort ein Praktikum empfehlen. Das einzige, woran ich mich gewöhnen musste, war die lange Arbeitszeit. Durch dieses Praktikum bin ich mir jetzt sicher, was ich nach der Schule machen will: Ich werde auf jeden Fall meine Ausbildung bei DM machen.

Katharina Rabov, 9c